Gründungsfinanzierung

Wer bereit ist, sich neu in der Gastronomie zu engagieren, der steht vor einem großen, entscheidenden Problem: Woher erhalte ich mein Kapital, das ich für den Beginn meiner gastronomischen Karriere benötige?

Welche Finanzierungsmöglichkeiten für einen Gastronomiebetrieb kommen in Betracht?

Eine Reihe von Finanzierungsmöglichkeiten für Existenzgründer, die  im allgemeinen genannt werden, spielen in der Gastronomie kaum eine Rolle: Private Equity, Venture Capital, Crowdfunding etc. mögen interessante alternative Finanzierungsmöglichkeiten bieten – in der Gastronomie sind diese jedoch nicht angekommen. Allenfalls Leasing gewinnt immer mehr an Reiz, da kostenintensive Ausstattungen wie beispielsweise Küchen-Equipment auf diese Weise gerade am Anfang ohne hohen Kapitalverbrauch angeschafft werden können.

Bankfinanzierungen  sind bei Gastronomievorhaben schwierig. Viele Banken beleihen Objekte in der Gastronomie nicht bzw. erwarten 40-50% Eigenkapital. Für Inventar lässt sich über Banken in der Regel keine Finanzierung darstellen.

Aus diesem Grunde wirken sich auch Förderprogramme für Gastronomiegründungen nur in geringem Maße aus, denn der  überwiegende Teil der Finanzierungsförderungen basiert auf dem Hausbankprinzip, also letztlich auf einer Bankfinanzierung, die generell für die Gastronomie schwer erreichbar ist. Auch Bürgschaftsbanken helfen nur, wenn auch der unverbürgte Darlehensrest abgesichert ist. Wer aber schließlich für 100 % werthaltige Sicherheiten bietet, der erhält überall Geld. Dieses Szenario ist jedoch für Existenzgründer – gerade in der Gastronomie – nicht sehr realistisch.

Als Alternative besteht die Möglichkeit, über Brauereien, Automatenaufsteller etc.  Kapital zu bekommen. Aber auch diese industriellen Kapitalgeber und hier vorrangig die Brauereien selbst zwingt ein immer härterer Wettbewerb, Übernahmebefürchtungen und Absatzrückgänge dazu ökonomischer zu handeln, so dass auch die industriedominierte Gastronomiefinanzierung eher rückläufig ist.

Gute gastronomische Ideen, die von einer fundierten Beratung unterstützt werden, haben es generell einfacher, finanziert zu werden. Wenn der Gastronom professionell agiert und idealerweise auch für Krisenzeiten bereits Konzepte in der Schublade hat, lassen sich mögliche Geldgeber auch überzeugen. Der Gastronom muss sich als professioneller Unternehmer präsentieren – durchaus unter Zuhilfenahme kompetenter Dritter.

Ich erarbeite mit Ihnen gern die notwendigen Unterlagen, helfe Ihnen bei der Fördermittelanalyse und unterstütze Sie in der Vorbereitung der Bankgespräche. Nehmen Sie einfach und unverbindlich Kontakt mit mir auf.

Hilfreiche Ratschläge zur Vorbereitung der Kreditverhandlung bei der Bank finden sich in dem Artikel „Gut vorbereitet in die Kreditverhandlung“. Dort findet man auch einen Ratgeber zum Thema Kredite als kostenloses e-Book zum Download.